„Jeder, der auf der Weltbühne eine Rolle spielt, ist gefordert – auch Deutschland“

Der US-Präsident nimmt seine „Feuer und Wut“-Drohung nicht zurück, im Gegenteil. Nordkorea solle sich zusammenreißen, andernfalls werde es sein blaues Wunder erleben, sagt Trump. Aber: Auch an Verhandlungen müsse man immer denken. So kommentiert die deutsche Presse die Krise.

„Angst breitet sich über die Welt“

Die Welt (Berlin):„Angst breitet sich über die Welt. Eskalation bedroht die wankende globale Stabilität. Krieg wird wieder vorstellbar. Es steht nach gegenwärtigem Erkenntnisstand wohl eine Auseinandersetzung bevor, die nach Intensität und Reichweite nur mit der Berlin- und der Kubakrise der Jahre 1958 bis 1962 in Vergleich zu setzen ist.

Doch die Aussichten, dass sich jetzt aus Angst und Vernunft etwas Gutes entwickelt, sind gering. Trump als globaler Krisenmanager weltweit, das kann man sich nach den Irrungen und Wirrungen der vergangenen Monate nur schwer vorstellen. Dabei fand die amerikanische Haltung im UN-Sicherheitsrat ungeteilte Zustimmung für verstärkte Sanktionen und hat damit Nordkorea isoliert. Jetzt ist die Zeit für Atemholen, Krisenmanagement und Diplomatie.“

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